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Biologische Stationen

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Grüne im Regionalrat Düsseldorf Grüne im Regionalrat Düsseldorf
Zuletzt geändert am:  21.10.2008
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Biologische Stationen

Die 12 Biologischen Stationen im Regierungsbezirk Düsseldorf leisten anerkannt gute Arbeit im Naturschutz und in der Umweltbildung. Das hat zuletzt auch eine Kundenbefragung durch das zuständige Ministerium ergeben. Gestützt werden sie durch ein ehrenamtliches Netzwerk von Umweltverbänden, die die wenigen hauptamtlichen Mitarbeiter der Stationen bei ihren Aufgaben (Kartierungen, Pflegemaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, etc.) unterstützen. Und doch hatte die neue Landesregierung nichts Besseres zu tun, als nach Regierungsantritt die Landes-Zuschüsse für die Stationen um 20 % zu kürzen. Die betroffenen Stationen haben dies vor allem durch Arbeitszeit- und Lohnkürzungen aufzufangen versucht.

Erneute Beschneidung der Biologischen Stationen!

20.3.2007

Nach Auskünften der Bezirksregierung Düsseldorf im letzten Strukturausschuss vom 15.3.2007 drohen in einer nächsten Runde für 2007 NRW-weit erneut Kürzungen von 250.000 Euro.
Der Sprecher der Bezirksregierung betonte in der Sitzung, dass die Standorte der Biologischen Stationen und ihre Arbeit erhalten bleiben sollen, jedoch der "Overhead" abgebaut, d.h. die Organisation gestrafft werden solle, indem Stationen organisatorisch zusammengelegt werden.
Das Bemühen der Bezirksregierung, die Stationen grundsätzlich zu erhalten, ist zwar gut gemeint, jedoch faktisch nicht zu realisieren, gibt Manfred Krause, Sprecher der grünen Regionalratsfraktion,  zu Bedenken: "Die sogenannten Overhead-Kosten durch Verwaltungsangestellte sind bei den Biologischen Stationen in der Regel gar nicht vorhanden,  da sich die Wissenschaftler zu einem Großteil selbst verwalten bzw. durch ehrenamtliches Engagement verwaltet werden. Da ist schlichtweg nichts mehr einzusparen! Die Stationen werden unnötigerweise in ein "Fusionsabenteuer" gestürzt".
Vorgesehene Zusammenlegungen:
Östliches Ruhrgebiet, Herne / Westliches Ruhrgebiet, Oberhausen
Krickenbecker Seen, Nettetal / Hülser Bruch, Krefeld
Urdenbacher Kämpe, Monheim /Haus der Natur, Rhein-Kreis Neuss, Dormagen
Naturschutzzentrum Kreis Kleve, Rees/ Naturschutzstation Kranenburg/Gelderland

>>> zur PM 3/2007

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster>>> Biologische Station ist bedroht - Artikel in der NGZ vom 19.3.07

 

Anfrage zur Zukunft der Biologischen Stationen

11/2006

Nach den starken Etat-Kürzungen im Jahr 2006 müssen viele Biologische Stationen ihre Arbeiten enschränken. Zu den Auswirkungen der Mittelkürzungen haben wir eine Anfrage gestellt. Die Antwort der Bezirksregierung zeigt, dass sich die Kürzungen vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit niederschlagen werden. Die Biologischen Stationen sollen sich nach Aussage der Bezirksregeirung zukünftig stärker auf ihre "Kernaufgaben" wie das Monitoring und die Betreuung der FFH-Gebiete konzentrieren.

 

>>> zur Anfrage

>>> zur Pressemitteilung