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Klimaschutz – Waldvermehrung im Regionalplan

Die Schwei­zer Studie ETH-Zürich zeigt:

“Flächen weltweit zu bewalden, ist die derzeit beste verfügbare Lösung gegen den Klimawandel.”

Auch im Regio­nal­plan Düssel­dorf, der gleich­zei­tig forst­li­cher Rahmen­plan ist, sind Grund­sät­ze zur Wald­ver­meh­rung am Nieder­rhein aufge­nom­men worden. Der links­rhei­ni­sche Planungs­raum der Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf gehört zu den wald­ar­men Regio­nen und soll nach den Grund­sät­zen des Regio­nal­pla­nes mehr Wald erhal­ten.

Deshalb haben wir eine Anfra­ge an die Bezirks­re­gie­rung gerich­tet, um genau­er zu erfah­ren, ob die dort formu­lier­ten Grund­sät­ze zum Thema Wald­ver­meh­rung in wald­ar­men Gebie­ten wirk­lich grei­fen. Die Antwort zeigt, dass ledig­lich der Status quo gehal­ten wurde. Der ausführ­li­che Tabel­len­an­hang für jede Stadt und Gemein­de gibt einen guten Über­blick für die örtli­chen Situa­tio­nen im Plan­ge­biet.

Außer­dem wird deut­lich, dass die im Regio­nal­plan enthal­te­nen Grund­sät­ze zur Wald­ent­wick­lung unzu­rei­chend sind. Statt unver­bind­li­cher Grund­sät­ze, wäre es ange­bracht, verbind­li­che Ziel­set­zun­gen im Regio­nal­plan zu veran­kern. Dies hatten auch schon die Unmwelt­ver­bän­de bei der Aufstel­lung des Regio­nal­pla­nes ange­regt.

Die Anfra­ge und Antwor­ten dazu: 

Anfra­ge der Frak­ti­on zur “Wald­ver­meh­rung” vom 15.07.2019

Antwort der Bezirks­re­gie­rung 

Letz­ter Forst­wirt­schaft­li­cher Fach­bei­trag 2013

Wald­scha­dens­be­richt NRW 2018

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