Nach 15 Jahren intensivem Bemühen der Bürgerinitiative Rettet das Ittertal e.V., diversen großen ökologischen und wirtschaftlichen Gutachten, unzähligen Diskussionen und Veranstaltungen sowie mehreren mit breiter Mehrheit getragenen Ratsbeschlüssen ist jetzt endlich de erhoffte Teilerfolg erzielt worden:
Am 18.6.2026 empfahl der Planungsausschuss des Regionalrates ebenfalls mit breiter Mehrheit (einzig der Vertreter FDP/Freie Wähler-Fraktion sowie der Wuppertaler SPD-Vertreter
Reese stimmte dagegen) dem Düsseldorfer Regionalrat, in der kommenden Sitzung am 26.6.2026 die ca. 15 ha große Fläche Buschfeld im Ittertal weiterhin als landwirtschaftliche und Freiraumfläche zu belassen und ein entsprechendes Verfahren mit einem dafür notwendigen Aufstellungsbeschluss einzuleiten bzw. vorzunehmen.
Manfred Krause, langjähriges grünes Solinger Ratsmitglied und Vorsitzender der Grünen Düsseldorfer Regionalratsfraktion zeigt sich erleichtert und erfreut:
„Das ist ein wichtiger Tag für den Erhalt unserer Heimat, der natürlichen Lebensgrundlagen und Naturräume in unserer Stadt. Vielleicht hat die letzte Ortsbesichtigung des Regionalrates vor einigen Wochen allen Anwesenden vor Augen geführt, wie wichtig ein regionaler Wirtschaftskreislauf für unsere lokale Wirtschaft ist. Denn bei dieser Gelegenheit hatten die Solinger Landwirte sehr deutlich gemacht, dass es sich hier um eine der wichtigsten landwirtschaftlichen Flächen in Solingen handelt. Sie wird seit einigen Jahren ökologisch bewirtschaftet und erzeugt zur Zeit Bio-Getreide für eine regional verankerte und auch in Solingen vertretene Bäckerei.“
Die Solinger Vorsitzenden der grünen Ratsfraktion Leon Kröck und Ruth Fischer-Bienick betonen:
„Die Bürgerinitiative Rettet das Ittertal war das bürgerschaftliche Rückgrat aller Bemühungen um den Erhalt der Fläche! Ihr kontinuierlicher Einsatz, ihr tiefes Fachwissen und ihre jahrelangen Aktivitäten scheinen endlich Früchte zu tragen. Ganz besonders freut uns, dass nach der Solinger und Haaner CDU auch bei der Düsseldorfer CDU-Regionalratsfraktion ein Umdenken stattgefunden hat und diese den mehrfachen Beschlüssen des Stadtrates nachkommt. Die Erweiterung der Naturschutzflächen im Ittertal während der vergangenen Jahre kann durch den Erhalt des Buschfelds abgesichert werden.
Und ganz wichtig: Auf dem Gelände des ehemaligen Räderherstellers Kronprinz ist durch die Insolvenz der Firma Borbet eine sieben Hectar große neue Gewerbebrache entstanden, die vordringlich für Firmenansiedlungen genutzt werden sollte.“




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