Foto: Dr. N. Stapper

Fachgespräch: „Altlasten, Bodenschutz, PFAS und Rheinverschmutzung im Planungsraum des Regionalrates Düsseldorf”

Am 08.05.2026 fand das Fach­ge­spräch zu den Themen „Altlas­ten, Boden­schutz, PFAS und Rhein­ver­schmut­zung im Planungs­raum des Regio­nal­ra­tes Düssel­dorf auf Einla­dung der Regio­nal­rats­frak­ti­on Düssel­dorf für Vertreter*innen aus dem Bereich Umwelt, Planung etc., der Stadt- und Kreis­tags­frak­tio­nen von Bünd­nis 90/DIE GRÜNEN in der GRÜNEN Geschäfts­stel­le – Hilden statt.

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Foto Dr. N. Stapper

Quittung für Nationalpark Ablehnung

Die Einrich­tung eines Natio­nal­par­kes im Reichs­wald bei Kleve scheiterte.

Die örtli­che CDU versprach den Bürgern und Bürge­rin­nen: “Keine Wind­rä­der im Reichswald“

Dies ist nun auch gescheitert!

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Foto Manfred Krause

Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs forcieren!

Das Thema Bahn: unpünkt­li­che und ausge­fal­le­ne oder über­füll­te Züge regt viele Menschen auch in unse­rem Planungs­raum zu Recht auf. Groß­flä­chi­ge lang andau­ern­de Stre­cken­sper­run­gen wie zurzeit zwischen Hagen und Köln oder in den nächs­ten Jahren zwischen Solin­gen und Düssel­dorf tun das Übri­ge dazu. Bahn­fah­ren wird so nicht attrak­ti­ver, im Gegenteil.

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Bezirksregierung, Solinger Stadtverwaltung und Bürgerinitiative legen den anwesenden Regionalratsmitgliedern ihre Standpunkte dar

Foto: M. Krause

Buschfeld – der Anfang zum Erhalt der landwirtschaftlichen und Freiraum-Fläche ist gemacht ‑langer Atem zahlt sich aus!

Nach 15 Jahren inten­si­vem Bemü­hen der Bürger­initia­ti­ve Rettet das Itter­tal e.V., diver­sen großen ökolo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Gutach­ten, unzäh­li­gen Diskus­sio­nen und Veran­stal­tun­gen sowie mehre­ren mit brei­ter Mehr­heit getra­ge­nen Rats­be­schlüs­sen ist jetzt endlich der erhoff­te Teil­erfolg erzielt worden:

Am 18.6.2026 empfahl der Planungs­aus­schuss des Regio­nal­ra­tes eben­falls mit brei­ter Mehr­heit (einzig der Vertre­ter FDP/Freie Wähler-Frak­ti­on sowie der Wupper­ta­ler SPD-Vertreter
Reese stimm­te dage­gen) dem Düssel­dor­fer Regio­nal­rat, in der kommen­den Sitzung am 26.6.2026 die ca. 15 ha große Fläche Busch­feld im Itter­tal weiter­hin als land­wirt­schaft­li­che und Frei­raum­flä­che zu belas­sen und ein entspre­chen­des Verfah­ren mit einem dafür notwen­di­gen Aufstel­lungs­be­schluss einzu­lei­ten bzw. vorzunehmen.

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Blick auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche Buschfeld währen der Ortsbesichtigung des Regionalrates am 29.4.26

Foto: Manfred Krause

Kann das Buschfeld/Solingen dauerhaft als Freiraum und landwirtschaftliche Fläche gesichert werden? Ortsbesichtigung des Regionalrats soll Klärung vorbereiten!

Seit über 10 Jahren versucht die Stadt Solin­gen, gestützt durch eine brei­te Stadt­rats­mehr­heit, das im Itter­tal hin zur Haaner Stadt­gren­ze gele­ge­ne Busch­feld, eine knapp 20ha große, über­wie­gend land­wirt­schaft­lich genutz­te Fläche, dauer­haft als Frei­raum zu erhalten.

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2026 Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Regionalrat Düsseldorf neu konstituiert

Am 19.02.2026 konsti­tu­ier­te sich der Regio­nal­rat Düssel­dorf entspre­chend dem Wahl­er­geb­nis im Regie­rungs­be­zirk Düssel­dorf mit nun 63 Regio­nal­rats­mit­glie­dern insge­samt – davon mit 9 Mandatsträger*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Damit bilden wir die dritt­stärks­te Frak­ti­on – stel­len mit Iris Bell­stedt (Düssel­dorf) die 2.Stellvertretung des Regierungspräsidenten

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Stellungnahme der Regionalratsfraktion zur zweiten Beteiligungsrunde zur. 3. Änderung des Landesentwicklungplans

Bei den anste­hen­den Ände­run­gen des Landes­ent­wick­lungs­plans durch die Landes­re­gie­rung wurden die Regio­nal­pla­nungs­be­hör­den und die Regio­nal­rä­te um Stel­lung­nah­men gebe­ten. Eine weite­re öffent­li­che Betei­li­gung am Entwurf des Landes­ent­wick­lungs­plans ging am 17.04.2026 zu Ende.… 

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Foto Anja Cäsar

Grüne Fraktion im Regionalrat Düsseldorf kritisiert Entscheidung der Bezirksregierung zur FNP-Änderung in Krefeld

Die Bezirks­re­gie­rung teil­te dem BUND Krefeld und der Bürger­initia­ti­ve BIENE, die Einwän­de gegen die Errich­tung des Surf­parks auf Krefel­der Stadt­ge­biet geltend machen woll­ten, mit Schrei­ben vom 21.01.2026 mit, dass die dafür notwe­ni­ge FNP-Ände­rung für diese Projekt genehmigen.

Damit hält die Bezirks­re­gie­rung weiter den Kurs – nur auf das Bauge­setz­buch zu schau­en ohne die Folgen für Umwelt, Verkehr und Klima zu bedenken.

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GRÜNE Fraktion fragt nach: Belastung des Grund- und Trinkwassers mit polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Regionalplanungsraum Düsseldorf

In den vergan­ge­nen Jahren häufen sich die Hinwei­se auf die Belas­tung des Grund­was­sers und des Trink­was­sers auf (PFAS) in verschie­de­nen Gebiets­kör­per­schaf­ten des Regio­nal­pla­nungs­rau­mes Düsseldorf.

Zu befürch­ten ist, so ein WDR-Bericht vom 16.1.2025 mit dem Titel „PFAS-Verschmut­zung: Beispiel Düssel­dorf“, dass auf eine Stadt wie Düssel­dorf Kosten in statt­li­cher zwei­stel­li­ger Millio­nen­hö­he in den nächs­ten 15 Jahren zukommen.

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Dr. Norbert Stapper

GRÜNE Fraktion besucht bei Klausurtagung Reichswald in Kreis Kleve

GRÜNE Frak­ti­on besucht bei Klau­sur­ta­gung Reichs­wald in Kreis Kleve

Einbli­cke und Infor­ma­tio­nen zur beson­de­ren Situa­ti­on vor Ort waren unter ande­rem Ziel der Fraktionsklausurtagung

Die jähr­li­che Klau­sur­ta­gung der GRÜNEN Frak­ti­on im Regio­nal­rat Düssel­dorf führ­te in diesem Jahr nach Emme­rich im Kreis Kleve – in den Norden des Regie­rungs­be­zir­kes Düssel­dorf, wo zunächst eine Orts­be­sich­ti­gung in Kranen­burg zu den geplan­ten Stand­or­ten der Wind­kraft­an­la­gen im Reichs­wald unter der Führung von Diet­rich Cerf, dem Vorsit­zen­den der NABU-Natur­schutz­sta­ti­on Kranen­burg stattfand. 

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Foto U.Sickelmann

Das erste Freiraummonitoring für den Planungsraum Düsseldorf 2024

Im Planungs­aus­schuss am 05.12.24 legte die Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf das erste Frei­raum­mo­ni­to­ring für den Planungs­raum Düssel­dorf vor.

Die Raum­be­ob­ach­tung ist eines der zentra­len Aufga­ben der Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf. Inso­fern bietet das Regio­nal­mo­ni­to­ring einen ersten Über­blick über die Frei­raum­si­tua­ti­on in unse­rem Planungsraum.

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Grüner Hochwasserschutz – Was ist das? Wie funktioniert das?

Zu einem Hoch­was­ser­schutz­kon­zept tragen nicht nur tech­ni­sche Bauwer­ke bei, sondern eben­so wich­tig ist die natur­na­he Entwick­lung von Fließ­ge­wäs­sern und Anbin­dung von Auen. Ziel ist es, im Fall eines Hoch­was­sers möglichst viel Wasser in natur­na­hen Rück­hal­te­be­rei­chen zu halten.

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Prognos Studie Braunkohleförderung im Rheinland ist in der Tendenz rückläufig

Die Tendenz zur Abnah­me der Braun­koh­le­för­de­rung zeigt sich auch im 2024 weiter zu bestä­ti­gen. So verzeich­ne­te die Braun­koh­le­för­de­rung im Rhein­land z.B. einen Rück­gang von ca. 20 % im April 2024 gegen­über dem glei­chen Vorjahresmonat.

Lesen Sie hier unse­re Anfra­ge zum Braun­koh­le­aus­schuss am 14.06.24 und die Antwort des RWE dazu.

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Dr. Norbert Stapper

Fortbildung Oktober 2025 – Fraktion im Regionalrat informiert sich : Klimaanpassung & Smart Port of Rotterdam

Die jähr­li­che Fort­bil­dungs­fahrt der Frak­ti­on von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Regio­nal­rat Düssel­dorf fand in diesem Jahr unter den Vorzei­chen der bevor­ste­hen­den Parla­ments­wah­len in den Nieder­lan­den statt, weshalb wir einen Besuch bei unse­ren Kolle­gen von GROENlinks in Rotter­dam einge­plant haben – im Vorder­grung stand jedoch das Projekt:

Klima­an­pas­sung & Smart Port of Rotterdam

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Foto Anja Cäsar

8. Änderung des Regionalplans Düsseldorf im Gebiet der Stadt Krefeld (Erholungs- und Sportpark Elfrather See)

In Krefeld kann es durch die zeit­auf­wen­di­ge Bear­bei­tung mehre­rer hundert Einwen­dun­gen von Bürger*innen und Initia­ti­ven im gesam­ten Spek­trum von Auswir­kun­gen auf die Natur, Verkehrs­be­las­tun­gen und fehlen­de Kompa­ti­bi­li­tät des Projekts mit Krefelds Klima­schutz­zie­len zu erheb­li­chen Verzö­ge­run­gen im Verfahren.

Lesen Sie die Pres­se­er­klä­rung der GRÜNEN

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Pressemitteilung GRÜNE lehnen Bau eines Bayer04 Leistungszentrums in Monheim grundsätzlich ab

Grüne lehnen Bebau­ung des Grün­zugs an der Alfred-Nobel-Stra­ße entschie­den ab – Schutz von Natur und Klima hat Vorrang

Die Frak­ti­on von Bündnis90/Die Grünen im Regio­nal­rat lehnt die derzei­ti­ge Planung für den Bau eines Bayer04 Leis­tungs­zen­trums in Monheim grund­sätz­lich ab. Das war das Fazit einer Bege­hung, bei der sich am letz­ten Sonn­tag die Frak­tio­nen der Grünen im Regio­nal­rat Düssel­dorf, im Kreis­tag Mett­mann sowie im Stadt­rat Monheim gemein­sam mit der “Inter­es­sen­ge­mein­schaft Monhei­mer Bürger gegen die Pläne von Bayer 04” zu einem Orts­ter­min im Monhei­mer Süden getrof­fen haben, um sich ein Bild von der Lage der bedroh­ten Flächen zu machen.

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Kostenexplosion beim geplanten A3-Ausbau – Positionspapier der Metropolregion Rheinland unterstützt “Temporäre Seitenstreifenfreigabe”

Seit dem Jahr 2022 liegt eine Unter­su­chung der Auto­bahn GmbH vor, die aufzeigt, dass die “Tempo­rä­ren Seiten­strei­fen­frei­ga­be” (TSF) zwischen dem Lever­ku­se­ner- und dem Hilde­ner Kreuz mach­bar ist.

Berech­nun­gen haben nun neue Kosten­ab­schät­zun­gen für den geplan­ten 8‑spurigen Ausbau des A3-Abschnit­tes erge­ben, die ange­sichts der drin­gen­den Sanie­rung von Auto­bahn­brü­cken und dem Ausbau von Schie­nen­ver­bin­dun­gen zusätz­li­che Zwei­fel an der Sinn­haf­tig­keit des Vorha­bens aufbringen.

Die „TSF“ wird von den Anrai­ner­kom­mu­nen (z. B. Langen­feld, Hilden und Solin­gen) gegen­über dem 8‑spurigen Ausbau des betref­fen­den Stre­cken­ab­schnit­tes uniso­no präfe­riert und gefordert.

Nun hat sich auch die Metro­pl­re­gi­on Rhein­land entspre­chend posi­tio­niert – die bereits jetzt ausufern­den Kosten­schät­zun­gen für einen acht­spu­ri­gen Ausbau der A3 zwin­gen zum Umdenken.

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Regionalrat beschließt 18. Änderung (Windenergie) des Regionalplanes

Klever Reichs­wald soll zwei­ter Natio­nal­park in NRW werden

Der Reichs­wald bei Kleve ist als eines der Gebie­te in NRW für einen zukünf­ti­gen zwei­ten Natio­nal­park in der Diskus­si­on. Deswe­gen hat sich die grüne Frak­ti­on für die Herraus­nah­me von Wind­vor­rang­ge­bie­ten im Reichs­wald eingesetzt.

Eine Auswei­sung als Natio­nal­park und die Nutzung für Wind­kraft schlie­ßen sich aus.

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Foto: Dr. N. Stapper

Ende der Braunkohle – Trinkwassersicherung nach Tagebauende eine Herkulesaufgabe

Planun­gen für neue Stand­or­te müssen jetzt beginnen

Fest steht, dass neue Gewin­nungs­stand­or­te z.B. in Kück­ho­ven oder dem Korschen­broi­cher Feld notwen­dig sein werden und diese Planun­gen jetzt anlau­fen müssen. Auch die entspre­chen­de Auswei­sung der dann notwen­di­gen Wasser­schutz­zo­nen muss jetzt beginnen.

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Kein Präzedenzfall für Krefeld – Freiraumrückgabe gescheitert

Beschluss des Regio­nal­ra­tes blockiert die Aufwer­tung eines Grün­zu­ges in Krefeld

Antrag der Stadt Krefeld die Fläche an der Otto­stra­ße nicht weiter als Wohn­bau-Sondie­rung­flä­che zu führen ist geschei­tert. Die Stadt Krefeld bean­trag­te die Fläche im Regio­nal­plan wieder als:

  1. allge­mei­ner Frei­raum und Agrar­be­reich AFA
  2. Schutz der Land­schaft und Land­schafts­ori­en­tier­te Erho­lung BSLE
  3. Grund­was­ser und Gewäs­ser­schutz BGG auszuweisen

Eine drin­gend benö­tig­te Frisch­luft­schnei­se für die Innen­stadt könn­te ökolo­gisch aufge­wer­tet und erhal­ten bleiben.

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GRÜNE Forderungen an die neue Leitentscheidung 2023

GRÜNE Forde­run­gen an die neue Leit­ent­schei­dung 2023

Am 15.06.23 hat das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um NRW (MWIKE) die Arbeit­ent­wür­fe zur neuen Leit­ent­schei­dung 2023 im Braun­koh­le­aus­schuss (BKA) vorge­legt. Unse­re Regio­nal­rats­frak­ti­on Düssel­dorf hat sich einge­hend mit den Leit­sät­zen des Arbeits­ent­wur­fes der Landes­re­gie­rung NRW auseinandergesetzt.

Den voll­stän­di­gen Antrag dazu haben wir Ihnen verlinkt.

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Gefährliche Chemikaliengruppe – sogenannte „PFAS“ – weiterverbreitet als bisher bekannt – auch bei uns!

Gefähr­li­che Chemi­ka­li­en­grup­pe – soge­nann­te „PFAS“ – weiter­ver­brei­tet als bisher bekannt – auch bei uns!

PFAS werden in vielen Altags­ge­gen­stän­den einge­setzt. So die Beschich­tung von Töpfen und Pfan­nen, Regen­be­klei­dung, Kosme­tik und in der Indus­trie. Auch PFAS- halti­ge Lösch­schäu­me hinter­las­sen nach Brän­den eine Verseu­chung mit der Chemi­ka­lie wie z.B. am Flug­ha­fen Düsseldorf.

Schwer­punk­te der Belas­tung liegen u.a. in den rhein­na­hen Planungs­räu­men der Bezirks­re­gie­run­gen Köln und Düsseldorf.

Die Regio­nal­rats­frak­ti­on hat dazu eine Anfra­ge an die Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf, sowie eine Anfra­ge für den Braun­koh­le­aus­schuss erarbeitet.

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Foto: frog von Frank Winkler, pixabay

Die Itter seit Jahren in den Schlagzeilen – Medikamentenrückstände und Fischsterben

Die Itter seit Jahren in den Schlagzeilen – Medikamentenrückstände und Fischsterben

Gene­rell gehört die Itter zu den am stärks­ten belas­te­ten und verschmutz­ten Gewäs­ser im gesam­ten Regionalplanungsraum.

Im gesam­ten Fluß­ver­lauf sind fest­ge­stel­le Über­schrei­tun­gen der Grenz- und Orien­tie­rungs­wer­te bei einer Viel­zahl von unter­schied­li­chen Stof­fen dokumentiert.

Berich­te und einen Über­blick zu Anfra­gen und Berich­ten zur Situa­ti­on der Itter finden Sie unter “weiter­le­sen”.

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Machbarkeitsstudie A3 – Seitenstreifenfreigabe grundsätzlich möglich

Ein von der Auto­bahn GmbH in Auftrag gege­be­nes Gutach­ten zur Seiten­strei­fen­frei­ga­be ist inzwi­schen veröf­fent­licht (siehe Link Machbarkeitsstudie).

Die Studie kommt zu dem Ergeb­nis, dass eine tempo­rä­re Seiten­strei­fen­frei­ga­be der A3 auch im Abschnitt zwischen Hilden und Opla­den (und nicht nur wie bislang zwischen Hilden und Ratin­gen-Ost) umsetz­bar ist.
Die beiden IHK‘s von Düssel­dorf und Wupper­tal-Solin­gen-Remscheid fordern daher die Bundes­re­gie­rung bzw. den Bundes­ver­kehrs­mi­nis­ter dazu auf, die schnel­le Frei­ga­be der Seiten­strei­fen auf der A3 auch zwischen Hilden und Opla­den umzu­set­zen, sowie die notwen­di­gen Schrit­te hier­für einzu­lei­ten. Inzwi­schen wurde öffent­lich, dass anschei­nend – gemäß einer uns vorlie­gen­den Liste – 140 Autobahnen(neubau)projekte mit Planungs­be­schleu­ni­gung umge­setzt werden sollen, darun­ter die von uns seit langem abge­lehn­te Erwei­te­rung der Bundes­au­to­bahn A3 von 6 auf 8 Spuren zwischen Auto­bahn­kreuz Lever­ku­sen und Auto­bahn­kreuz Hilden, die zahl­rei­che Landschaftsschutz‑, Natur­schutz- und FFH-Gebie­te nega­tiv tangiert.

Mach­bar­keits­stu­die zur Seitenstreifenfreigabe:

Mach­bar­keits­stu­die 3‑aus­bau-zwischen-hilden-und-lever­ku­sen-opla­den

Anfra­ge GRÜNE und Antwort der Verwaltung:

Antwort-der-Verwaltung-auf-A3-Ausbau.pdf

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Hitzeschutzaktionsplanung – was macht die Bezirksregierung?

GRÜNE stellen Anfrage zur Hitzeschutzaktionsplanung der Bezirksregierung

Die Städ­te Düssel­dorf, Hilden, Krefeld, Langen­feld und Monheim am Rhein gehö­ren, wie im
Daten­mo­sa­ik Frei­raum (Bezirks­re­gie­rung Düssel­dorf 2021) ausge­führt, nicht nur zu den Top
Ten der am stärks­ten versie­gel­ten Städ­te im Regie­rungs­be­zirk Düssel­dorf, es sind sogleich
die vier, in denen über 75 % der Bevöl­ke­rung beson­ders von ther­mi­scher Belas­tung
betrof­fen sind. Weite­re i.d.R. dicht­be­bau­te Stadt­be­zir­ke bzw. ‑quar­tie­re im Regie­rungs­be­zirk
sind von Hitze beson­ders betroffen.

Die Ausbil­dung von Hitze­inseln nicht mehr auf Metro­po­len beschränkt.

Die Gefähr­dung wird beson­ders für vulnerable Grup­pen immer höher.

Hitze­ak­ti­ons­plä­ne sind kommu­na­le Aufgabe.

Stadt­kli­ma­ti­sche Folge­ab­schät­zung bei weite­rer Flächen­ver­sieg­lung und Berück­sich­ti­gung in der Regionalplanung.

Die Frak­ti­on Bünd­nis 90/DIE GRÜNEN im Regio­nal­rat Düssel­dorf fragt an:

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Geplanter A3-Ausbau – CDU / SPD halten sich für nicht zuständig

Grüner Antrag zum Stop des achtspurigen A3 Ausbaus auf Antrag der CDU von der Tagesordnung genommen

Der Antrag der Grünen Regio­nal­rats­frak­ti­on, sich für einen Verzicht auf den 8‑spurigen Ausbau der A3 zwischen den Auto­bahn­kreu­zen Lever­ku­sen und Hilden auszu­spre­chen, sowie ‚die Landes­re­gie­rung aufzu­for­dern bei der neuen Bundes­re­gie­rung vorstel­lig zu werden, um den aktu­el­len Bundes­ver­kehrs­we­ge­plan in diesem Sinne zu ändern und eine Neube­wer­tung des Ausbaus vorzu­neh­men bzw. von einem acht­spu­ri­gen Ausbau abzu­se­hen, wurde in der Regio­nal­rats­sit­zung vom 23.06.22 auf Antrag der CDU Frak­ti­on von der Tages­ord­nung abge­setzt, da der Regio­nal­rat hier nicht angeb­lich zustän­dig sei.

Augen­schein­lich ist das Bemü­hen der ande­ren Frak­tio­nen, nach Wegen zu suchen, wie man möglichst eine Abstim­mung umge­hen könn­te, schließ­lich bei den Frak­tio­nen von CDU, SPD, Frei­en Wählern und FDP in der Erkennt­nis gemün­det, dass nur eine Abset­zung von der Tages­ord­nung wegen angeb­li­cher “Nicht-Zustän­dig­keit” ihr Problem lösen kann und doku­men­tier­ten damit ihre Angst vor einer Festlegung.

Seit der Einrei­chung des Antra­ges in den Mobi­li­täts­aus­schuss vom 10.03.22 hatten sich die Mitglie­der dieser Frak­tio­nen bera­ten und den unge­lieb­ten Antrag immer wieder zur Entschei­dung verscho­ben, um ihn schließ­lich doch nicht zu disku­tie­ren – ihn mehr­heit­lich abge­stimmt von der Tages­ord­nung zu nehmen – der eige­nen Posi­tio­nie­rung in der Sache aus dem Wege zu gehen.

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Langzeitverantwortung: Auf der Suche nach einer zukunftsorientierteren Regionalplanung

Das anhaltende Wachstum der Siedlungs- und Verkehrsflächen und die ökologische Entwertung der Freiflächen gehören auch 2022 zu den nicht bewältigten Herausforderungen einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Die grüne Regio­nal­rats­frak­ti­on wünscht sich daher von der Düssel­dor­fer Bezirks­re­gie­rung, dass sie Wege ebnet, um im Regio­nal­plan Frei­flä­chen ökolo­gisch aufzu­wer­ten, bis 2050 eine funk­tio­nie­ren­de Netto-Null-Flächen­kreis­lauf­wirt­schaft zu etablie­ren und Klima­an­pas­sungs­stra­te­gien raum­pla­ne­risch umzusetzen.

Dazu könn­ten die haupt­be­ruf­li­chen Regionalplaner*innen entspre­chen­de Leit­fra­gen zum Fach­bei­trag Klima für den Planungs­be­zirk Düssel­dorf formu­lie­ren. Das nord­rhein-west­fä­li­sche Landes­amt für Natur, Umwelt und Verbrau­cher­schutz erar­bei­tet derzeit diesen Beitrag. Seine Veröf­fent­li­chung ist für das zwei­te Halb­jahr 2022 angekündigt.

Die Regio­nal­pla­nungs­be­hör­de lehnt jedoch eine eige­ne Einschät­zung zum raum­pla­ne­ri­schen Hand­lungs­be­darf für Klima­schutz und Klima­fol­gen­an­pas­sung ab.

Sie wartet statt­des­sen auf entspre­chen­de gesetz­li­che Vorga­ben des Bundes und des Landes. Den ange­kün­dig­ten Fach­bei­trag Klima wollen die Regionalplaner*innen auswer­ten und dem Regio­nal­rat zur weite­ren Bera­tung zur Verfü­gung stel­len. Sie wollen ihn bei der Abwä­gung geplan­ter oder bereits auf den Weg gebrach­ter Regio­nal­pla­nungs­än­de­run­gen „prüfend berück­sich­ti­gen“. Dies mach­te sie im März 2021 in ihrer Antwort (1) auf eine entspre­chen­de Anfra­ge (2) der grünen Frak­ti­on deutlich.

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Regionalrat soll sich für Verzicht auf A3 Ausbau stark machen!

Die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Regionalrat Düsseldorf beantragt:

Der Regionalrat Düsseldorf spricht sich für einen Verzicht auf den 8‑spurigen Ausbau der A3 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Mettmann aus.

Der derzei­ti­ge Bundes­ver­kehrs­we­ge­pla­nes hat sich ange­sichts der drama­tisch ange­stie­genen Unter­halts­maß­nah­men für die Infra­struk­tur überholt.

Die zuneh­men­de Proble­ma­tik von Brücken­bau­wer­ken, wie z.B. der Talbrü­cke Rahme­de –auf der Sauer­land­li­nie, der Lever­ku­se­ner – Brücke, den Rhein­que­rungs­brü­cken bei Duisburg, Emme­rich und Düssel­dorf führt jetzt schon zu erheb­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen des Verkehrs in NRW.

Die Möglich­keit, die Ausbau­ge­set­ze aufzu­he­ben und damit die gesam­te Planung für hinfäl­ligzu erklä­ren ist immer gege­ben.

Es steht dem Bund als Gesetz­ge­ber jeder­zeit zu, die Infrastruk­tur­pro­jek­te trotz Fest­le­gung in den Ausbau­ge­set­zen, Mittel­be­reit­stel­lung oder Erlass eines Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses (doch) nicht umzu­set­zen.Von beson­de­rer Bedeu­tung sind in diesem Zusam­men­hang die zwischen­zeit­lich gefass­ten Beschlüs­se der anlie­gen­den Städ­te gegen den geplan­ten 8‑spurigen Ausbau der A3.

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Regional bedeutsame Radverkehrsverbindungen im Regionalplan? Ja bitte!

Viele benutzen den Begriff „Verkehrswende“ – sicherlich mit unterschiedlichem Verständnis – aber alle dürften dabei an „Veränderung“ denken, denn „Wende“ meint doch die Änderung der bisher eingehaltenen Richtung.

Dies hieß beim Verkehr bislang immer Förde­rung des moto­ri­sier­ten Individualverkehrs. 

Weni­ger Auto­nut­zung, unab­hän­gig von deren Antriebs­art, schont die globa­len Ressour­cen und das Klima. Damit das Auto für geplan­te, täglich sich wieder­ho­len­de Fahr­ten endlich stehen blei­ben kann und lieber Bus, Bahn und /oder Fahr­rad benutzt werden, müssen der öffent­li­che Verkehr UND die Fahr­rad-Infra­struk­tur erheb­lich verbes­sert werden.

Das bedeu­tet mehr Zuver­läs­sig­keit im ÖPNV und mehr Sicher­heit auf dem Fahr­rad. Und beides müss­te eindeu­tig mehr als bisher regio­nal als lokal geplant werden.

Wenn beispiels­wei­se die Stadt Düssel­dorf für Berufs­pen­deln­de an der Peri­phe­rie große Park & Ride-Anla­gen baut, verbes­sert das mögli­cher­wei­se die Verhält­nis­se in Düssel­dorf, aber es zemen­tiert leider auch auf lange Zeit hin die unan­ge­neh­men, allmor­gend­li­chen Verkehrs­spit­zen in den umlie­gen­den Gemeinden.

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Foto: Braunkohle - Rolf Dobberstein pixabay

Lützerath auf der Waage der Justitia

Der Struk­tur­wan­del im “Rhei­ni­schen Revier” ist eine der heraus­for­derns­ten Aufga­ben­stel­lun­gen unse­rer Zeit. Beson­ders deut­lich hat dies die Klau­sur­ta­gung des Regio­nal­ra­tes Düssel­dorf am 18.11.21 / 19.11.21 gezeigt , wobei die Neuord­nung des gesam­ten Wirt­schafts­rau­mes, der sich gleich­zei­tig zu einem Lebens- und Arbeits­raum mit hohem quali­ta­ti­ven und nach­hal­ti­gen Anspruch entwi­ckeln soll im Vorder­grund stand.

Was ist aber mit den gewach­se­nen Struk­tu­ren vor Ort – mit Grün­zü­gen – mit Biotop­ver­bün­den – mit den Menschen, deren Heimat lange Zeit “auf der Kippe” stand und steht, wie es im Ort Lützer­ath weiter­hin der Fall ist?

Dazu unser Frak­ti­ons­mit­glied im Ausschuss für Wirt­schaft und Struk­tur­wan­del, Manfred Bött­cher bei Grenz­land­grün mit dem folgen­den Beitrag zur aktu­el­len Situa­ti­on Stel­lung bezogen:

Koali­ti­ons­ver­trag: „Über Lützer­ath werden die Gerich­te entscheiden.“

Die im drit­ten Umsied­lungs­ab­schnitt betrof­fe­nen Dörfer im Rhei­ni­schen Revier wollen wir erhal­ten. Über Lützer­ath werden die Gerich­te entschei­den.“ Das verspricht das neue Ampel­bünd­nis für Frei­heit, Gerech­tig­keit und Nach­hal­tig­keit in seinem heute unter der Über­schrift „Mehr Fort­schritt wagen“ veröf­fent­lich­ten Koali­ti­ons­ver­trag (1).

Wie sind die ersten Reaktionen?

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