Grüne Fraktion im Regionalrat Düsseldorf kritisiert Entscheidung der Bezirksregierung zur FNP-Änderung in Krefeld
Die Bezirksregierung teilte dem BUND Krefeld und der Bürgerinitiative BIENE, die Einwände gegen die Errichtung des Surfparks auf Krefelder Stadtgebiet geltend machen wollten, mit Schreiben vom 21.01.2026 mit, dass die dafür notwenige FNP-Änderung für diese Projekt genehmigen. Damit hält die Bezirksregierung weiter den Kurs, nur auf das Baugesetzbuch zu schauen ohne die Folgen für Umwelt, Verkehr und Klima zu bedenken.
Dies stößt nicht nur be der Grünen Fraktion im Regionalrat Düsseldorf, die schon die Regionalratsänderung für den Surfpark kritisiert haben auf Unverständsnis, sondern wird auch von den Krefelder Grünen in einer Pressemitteilung vom 22.01.2026 scharf kritisiert:
Grüne Krefeld kritisieren nun rechtskräftige Änderung des Flächennutzungsplans für den Surfpark
Die Grünen Krefeld üben scharfe Kritik an der von der Bezirksregierung vorgenommenen Änderung des Flächennutzungsplans für den Bau des Surfparks, die nun von der Stadt Krefeld veröffentlicht wurde. Aus Sicht der Grünen ist dieser Schritt ein schwerer Rückschlag für den Umwelt‑, Klima- und Naturschutz in unserer Stadt.
„Mit der Änderung des Flächennutzungsplans ermöglichst die Bezirksregierung nun dieses aus der Zeit gefallenen Projekt zu realisieren und dafür wertvolle Natur- und Freiflächen zu opfern. Gleichzeitig wird damit aber auch der Klageweg möglich”, fasst Julia Müller, die planungspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion, zusammen.
Die Grünen Krefeld danken ausdrücklich dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der angekündigt hat, dagegen zu klagen. „Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Dass Umweltverbände und Bürger*innen nun rechtlich gegen diese Entscheidung vorgehen müssen, ist ein Armutszeugnis für die Planungspolitik, sowohl bezogen auf die mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD durchgedrückte Entscheidung zum Bebauungsplan im Stadtrat, als auch auf die Entscheidung der Bezirksregierung zur Änderung des Regionalplans und des Flächennutzungsplans.”
Die Grünen Krefeld rufen die Krefelder Bevölkerung dazu auf, den BUND aktiv zu unterstützen – sei es durch Beteiligung an Aktionen oder durch finanzielle Hilfe für den Klageweg.




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