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Grenzüberschreitender Nahverkehr

Trotz der von der Poli­tik mit hoher Bedeu­tung einge­stuf­ten Entwick­lung und Verbes­se­rung der grenz­über­schrei­ten­den Verkehrs­be­zie­hun­gen ist das regio­na­le ÖPNV-Ange­bot im Grenz­raum zu den Nieder­lan­den lücken­haft und umständ­lich geblie­ben.

Durch die Errich­tung der Hoch­ge­schwin­dig­keits­net­ze konn­ten zwar die Verbin­dun­gen der Metro­po­len entschei­dend verbes­sert werden, die Grenz­re­gio­nen selber profi­tie­ren aber Mangels eines voll­wer­ti­gen grenz­über­schrei­ten­den ÖPNVs wenig davon.

Unse­re Frak­ti­on hat daher den Antrag gestellt, das Thema grenz­über­schrei­ten­der Verkehr auf die Tages­ord­nung der nächs­ten Verkehrs­aus­schuss-Sitzung zu setzen:

Antrag auf Aufnahme eines TOPs in den Verkehrsausschuss

Der Regio­nal­rat wird gebe­ten zu beschlie­ßen: “Der Regio­nal­rat spricht sich im Rahmen gut nach­bar­schaft­li­cher Bezie­hun­gen mit den Provin­zen Limburg und Gelder­land für eine Verbes­se­rung der Zusam­men­ar­beit mit dem Ziel aus, der Entwick­lung des grenz­über­schrei­ten­den ÖPNV-Verkehrs ein stär­ke­res Gewicht zu geben.

Von daher bittet er die Bezirks­re­gie­rung, um einen umfas­sen­den Sach­stands­be­richt zur Situa­ti­on des grenz­über­schrei­ten­den ÖPNV´s inklu­si­ve der Darstel­lung von Zukunfts­per­spek­ti­ven und Verbes­se­rungs­mög­lich­kei­ten.”

Antrag zum Grenz­über­schrei­ten­den Nahver­kehr D‑NL vom 02.05.2006

PM: Grenzüberschreitenden ÖPNV voranbringen!

„Von der Schie­ne auf die Stra­ße“ so kommen­tier­te Manfred Krau­se, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Grünen im Regio­nal­rat Düssel­dorf, die Auswir­kun­gen der Kürzun­gen im Rahmen der Inte­grier­ten Gesamt­ver­kehrs­pla­nung (IGVP) auf den Verkehr in der Grenz­re­gi­on zu den Nieder­lan­den.

Die Nicht-Prio­ri­sie­rung der Schie­nen­stre­cke Xanten-Kleve-Nimwe­gen im Rahmen der IGVP hat auch in den Nieder­lan­den ein großes poli­ti­sches Echo ausge­löst. Teil­neh­mer aus Nimwe­gen waren eigens für die Anhö­rung zur IGVP am 26. April im Land­tag ange­reist! So spricht sich auch die Stadt Nimwe­gen in einem Brief an die Landes­re­gie­rung für die Reak­ti­vie­rung der Stre­cke Nimwe­gen-Kleve aus. „Im Rahmen gut nach­bar­schaft­li­cher Bezie­hun­gen zu den nieder­län­di­schen Nach­bar­pro­vin­zen Gelder­land und Limburg soll­te jedoch die Verbes­se­rung des grenz­über­schrei­ten­den Reise­ver­kehrs ein zentra­les Thema sein“, so Krau­se abschlie­ßend.

Pres­se­mit­tei­lung Grenz­über­schrei­ten­der Nahver­kehr vom 03.05.2006

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